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    Die JCI Appenzellerland auf der Alp

    Die JCI-Appenzellerland-Helfer auf der Alp mit Zusenn Benedict Vuilleumier (rechts)

    Anfangs August, mitten in der Alpsaison, trafen sich die Mitglieder der JCI Appenzeller-land für einen Anlass der besonderen Art. Auf die Teilnehmenden wartete ein steiler Auf-stieg und anstrengende Arbeit auf der Alp.

    Unter dem Jahresmotto "Dörigehnt" (Appenzeller Dialektwort für "Grenzen überschreiten", "ausbrechen" oder "durchgehen") hat sich der diesjährige Präsident, Peter Fässler, einen weite-ren Höhepunkt im Jahresprogramm ausgedacht. Mit sowohl Sonnen- wie auch Regenschutz im Rucksack versammelten sich die Mitglieder der JCI Appenzellerland und deren Familien in Brü-lisau, wo die Wanderung zur Alp Rainhütten startete.

    Nach rund zweistündiger Wanderung erreichte die Gruppe die Alp, wo bereits die Arbeit wartete. Unter Anleitung von Benedict Vuilleumier, Zusenn während dieses Sommers und ebenfalls Mitglied der JCI Appenzellerland (Past Präsident), wurden Kuhwege geebnet. Die Steine, welche sich über die Winterzeit am Fels lösten, hindern das Vieh daran, an den Hängen zu grasen. So wurden die Steine gesammelt und an dafür vorgesehene Depots getragen. Nebst dem Ar-beitseinsatz gewannen die Teilnehmenden auch einen interessanten Einblick ins Älplerleben, so zum Beispiel in die Käseherstellung. Die Sennen produzieren während der Alpsaison von Juni bis August jeden zweiten Tag Alpkäse aus Kuh- und Ziegenmilch.

    Als Dank für die helfenden Hände wurden die Teilnehmenden mit einem Stück Alpkäse belohnt und nahmen gegen Abend den Weg ins Tal wieder unter die Füsse. Dankbar, dass der Regen-schutz nicht zum Einsatz kam, konnten alle auf einen gelungenen Arbeitseinsatz der anderen Art zurückschauen.

     
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